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Aussagepsychologie

Die Aussagepsychologie hat sich lange Zeit mit der Frage beschäftigt, mittels welcher Methoden es möglich ist, Erlebnisbegründete von frei erfundenen Aussagen zu unterscheiden.
Es geht bei der Begutachtung darum, dem Auftraggeber eine fachlich und wissenschaftlich begründete Einschätzung zur Qualität einer Zeugenaussage (Kinder / Erwachsene) zu liefern.
Bei der Abklärung des Wahrheitsgehaltes von Zeugenaussagen hat sich die Aussageanalyse weitgehend durchgesetzt.

Bei Aussagen von potentiellen Opfern ist der Einsatz des Polygraphen
(Lügendetektor) mittels eines Lügendetektortests nicht indiziert. Hingegen kann beim Beschuldigten ein Lügendetektortest grosse Hilfe leisten. So kann die psychophysiologische Aussagebegutachtung des Beschuldigten (Lügendetektortest) zusätzlich der Glaubhaftigkeitsbegutachtung der Aussagen des vermeintlichen kindlichen Opfers durchgeführt werden.
Angezeigt ist der Einsatz z.B. dann, wenn bei einem sehr jungen Kind eine konkrete Aussage weder vorliegt noch erwartet werden kann. In einer anderen Gruppe befinden sich Fälle, bei denen Aussagen der Kinder durch Einflussnahmen von aussen für eine Glaubhaftigkeitsüberprüfung nicht mehr geeignet sind.

Zweckdienliche Informationen finden Sie unter www.veritav.com
 

 


Ausschnitt aus der Sendung "Hörpunkt" Radio DRS2 vom 02.07.2008

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